Feb 23, 2026
Pistenspaß und Hüttengaudi: Unser Abenteuer im Zillertal
Am 30. Januar war es endlich so weit: Die Koffer waren gepackt, die Vorfreude riesig und abends rollte der Bus endlich los. Die 14-stündige Fahrt ins Zillertal nach Österreich, auf der wir noch zwei weitere Klassen aus anderen Städten einsammelten, war zwar lang, aber die Vorfreude auf den Schnee machte die Zeit durchaus machbar. Am nächsten Morgen erreichten wir schließlich unser Ziel, den Gasthof Jägerklause. Dort wurden wir so herzlich empfangen, dass wir uns sofort wie zu Hause fühlten – was vor allem an unserer Gastmutter „Oma Herta“ lag, die sich die gesamte Woche über so fürsorglich um uns kümmerte, dass sie schnell zum Herzstück unserer Unterkunft wurde.
Nach einem stärkenden, verspäteten Frühstück und dem obligatorischen Besuch beim Skiverleih startete das eigentliche Abenteuer im Schnee erst am nächsten Morgen. Die Gruppe teilte sich auf: Während die Anfänger mit Herrn Dzaebel und Frau Uylenkate ihre ersten Versuche auf dem„Idiotenhügel“ wagten, feilten die Fortgeschrittenen und Profis mit Herrn Pater an ihrer Technik. Was bei den Einsteigern erst wackelig begann und für viele Lacher sorgte, entwickelte sich im Laufe der Woche zu einer beeindruckenden Erfolgsserie. Von den ersten Kurven am Übungshang über blaue und rote Pisten wagten sich am letzten Tag einige der Anfänger sogar an eine schwarze Abfahrt – ein Moment voller Stolz, der mit der offiziellen Ernennung zu „Fortgeschrittenen“ perfekt abgerundet wurde. Die Profis genossen unterdessen ihre Freiheit im gesamten Skigebiet und erkundeten sogar das benachbarte Hochfügen. Ein besonders schöner Moment für die Gemeinschaft war der Abschlusstag, an dem die Erfahrenen in die Rolle der Skilehrer schlüpften und in Kleingruppen mit den Anfängern übten.
Unser Tagesablauf war schnell eingespielt und voller Energie: Morgens ging es mit dem Bus zur Gondelstation, hoch auf den Berg und zum gemeinsamen Mittagessen in die Skihütte „Mountain View“. Nach den letzten Abfahrten gegen 15 Uhr folgte oft noch ein kleiner Stopp im Supermarkt, um die Vorräte für die Nachmittags-Snacks aufzufüllen. Die Abende verbrachten wir alle gemeinsam im großen Essenssaal der Herberge, was für eine wunderbar gemütliche Atmosphäre sorgte. Das absolute Highlight des Tages war jedoch die abendliche Nachbesprechung. Während wir tagsüber in unseren gelben„Schillerschnee Leibchen“ (und die Lehrer in Grün) auf der Piste für Ordnung sorgten, wurde abends humorvoll abgerechnet: Wer wurde „HONK des Tages“ für den lustigsten Patzer oder die vergessene Tasche in der Gondel? Und wer wurde als „Held oder Heldin des Tages“ für besondere Leistungen gefeiert? Diese Ritualeund die anschließenden Kartenrunden mit den Lehrern sorgten für eine fantastische Stimmung im Team.
Selbst als uns zwischendurch eine kleine Krankheitswelle erwischte, zeigte sich der besondere Geist dieser Fahrt: Es war beeindruckend zu sehen, wie liebevoll und selbstverständlich wir uns untereinander unterstützten und füreinander sorgten. Am 7. Februar traten wir schließlich die Heimreise nach Münster an – erschöpft, aber mit jeder Menge toller Erinnerungen im Gepäck. Die Skifahrt hat sich absolut gelohnt und wir können dieses Erlebnis jedem nur wärmstens empfehlen. Zillertal, wir kommen gerne wieder!